Reitunterricht nach den Prinzipien der Akademischen Reitkunst

Sich selber zu beschreiben, ist nicht immer einfach. Darum lasse ich an dieser Stelle eine kanadische Kursteilnehmerin sprechen:

 

"Hi Alexandra, I just wanted to send along a brief note to say how impressed I was...of course i'm thrilled to learn of this way, led by Bent Branderup, but I really wanted to compliment you on your interpretation and sharing of it...

 

it doesn't always happen that someone with a skill in a particular area (arts, science...whatever) also has the skill (gift) that allows for them to teach others. I just wanted to say that, in my eyes, you really do have this skill/gift.

 

I don't always think this of people/clinicians and I really think highly of you in this regard...your way of letting the student and horse work, and then your timing with suggestions (and the way you described and worded those) was really beautiful...and with just the perfect balance of humour and respect and clear explanation...

 

I could go on and on, but I hope you know what I am trying to get at...thank you so much for your work with c... and mavis, and thank you so much for coming here to share these teachings through your wonderful gift...with most sincere appreciation, t."


Dass Pferd und Mensch Freude an der gemeinsamen Arbeit haben, ist mir ein besonderes Anliegen.

 

Nur dann sind sie offen dafür, an sich zu arbeiten und die von mir vermittelten Lerninhalte aufzunehmen.

"Verlange wenig, wiederhole oft, lobe viel"

 

Dieses Zitat drückt in wenigen Worten das aus, was die Pferde uns tagtäglich mit auf den Weg geben. Einen Weg, wie ich ihn mir schöner nicht vorstellen kann.

„Die Dressur ist für das Pferd da, nicht das Pferd für die Dressur.“

 

Unter diesem Motto werden nach der Reitlehre von Bent Branderup die Pferde durch durchdachte Übungen in den Seitengängen gymnastiziert und gerade gerichtet.

Ob wir solch eine fundierte und pferdegemäße Ausbildung nutzen, um „nur“ mit einem gelösten, fein an den Hilfen stehenden Pferd durch Wald und Flur zu reiten, oder ob wir ein leicht zu versammelndes Pferd als Ziel haben, das bereit ist für die klassischen Lektionen wie Piaffe und Passage oder gar die Schulen über der Erde – das bleibt uns selbst überlassen.


Eine sorgfältige und durchdachte Ausbildung lässt alle Wege offen.

 

Bei meinem Unterricht orientiere ich mich am individuellen Ausbildungsstand von Pferd und ReiterIn. Die Vermittlung einer fundierten Grundausbildung ist für mich ebenso wichtig, wie die Schulung des Reitergefühls. Sie bilden die Basis für jegliches schönes Reiten.

 

Eine gute Basis wiederum ermöglicht Pferd und ReiterIn, zu vorher Gelerntem zurückzugehen, falls sich eine neue Übung als (noch) zu schwierig erweist.